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Seit 1968 werden bei I Magredi Land und Reben mit Leidenschaft bewirtschaftet.

I Magredi entsteht im Jahr 1968, als der Unternehmer Otello Tombacco aus Oderzo die Flächen erwirbt und den landwirtschaftlichen Betrieb gründet.

Anfangs waren die Kulturen vielfältig: Ackerflächen wechselten sich mit Apfelanlagen, Pfirsichplantagen und Weinbergen ab. Das geerntete Obst wurde direkt am Verkaufsstand angeboten, während die Trauben zur Weinbereitung nach Oderzo gebracht wurden.

Im Jahr 1985 tritt Michelangelo Tombacco nach seinem Abschluss als Agrartechniker in den Betrieb ein und richtet I Magredi Ende der 1980er‑Jahre endgültig auf den Weinbau aus, wodurch aus dem landwirtschaftlichen Betrieb ein Weingut wird.

Die Geschichte der Familie Tombacco bildet bis heute die identitätsstiftenden Wurzeln, geprägt von der Arbeit im Weinberg, der Verbundenheit mit dem Gebiet und dem kontinuierlichen Streben nach Qualität.

Weinkellerei I Magredi
 Familien Bolla und Tombacco.

I Magredi heute

In den 1990er-Jahren entsteht die Verbindung zwischen Valdo und I Magredi aus der Zusammenarbeit der Familien Bolla und Tombacco.

Gemeinsame Werte wie Erfahrung, Leidenschaft für den Weinbau und das Streben nach Exzellenz haben diese Nähe zu einer starken Partnerschaft in Produktion und Vertrieb wachsen lassen.

Die Aufnahme in die Valdo-Gruppe – eine feste Größe in der Herstellung von Prosecco Superiore DOCG in Valdobbiadene – stellt eine konsequente Weiterentwicklung dar: mit dem Ziel, die Authentizität des friulanischen Gebiets hervorzuheben und die unverwechselbare Identität von I Magredi neuen Perspektiven und Zielen zuzuführen.

Die Kellerei

Der erste Teil der heutigen Kellerei wurde 1990 errichtet und in den Jahren 2000, 2003 und 2007 baulich und technisch erweitert sowie modernisiert.

Im Jahr 2018 wurde ein Entwicklungs- und Erneuerungsprojekt gestartet, mit dem Ziel, die produktive und technologische Effizienz weiter zu steigern; 2024 folgte eine zusätzliche Erweiterung.

Heute verfügt die Kellerei über moderne und hochentwickelte Anlagen: eine schonende Pressanlage mit pneumatischen Pressen, umfangreiche Kühlkapazitäten zur präzisen Temperatursteuerung während der Verarbeitung, innovative Gärbehälter für die Rotweinvinifikation sowie Zentrifugen und Filtersysteme zur Klärung von Mosten und Weinen.

Der Innovationsprozess wird kontinuierlich durch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Produktionsbereich vorangetrieben, mit besonderem Augenmerk auf die Einführung von Behältern aus alternativen Materialien zum Edelstahl.

Die Kellerei

Das DOC-Gebiet Grave, dessen Name sich vom vorherrschend kies- und steinhaltigen Boden ableitet, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 7.500 Hektar entlang des Flusses Tagliamento zwischen den Provinzen Pordenone und Udine. Die nördliche friulanische Ebene, die an den Voralpenbogen grenzt, ist durch eine besonders beeindruckende Naturlandschaft geprägt.

Dieses weitläufige Gebiet wurde von den Anschwemmungen der Flüsse Meduna, Cellina und Tagliamento gebildet, die den Bergen im Laufe der Jahrtausende enorme Mengen an Kalk- und Dolomitschutt entrissen und hier abgelagert haben. Diese Schwemmlandebene weist im nördlichen Teil des DOC-Gebiets grobkörnigere und im weiteren Verlauf der Flüsse immer feinere Böden auf.

Die Berge haben nicht nur das Gelände dieses Gebiets geformt, sondern schützen es auch vor den kalten Nordwinden, was gemeinsam mit dem günstigen Einfluss der Adria für ein besonders weinbaufreundliches Klima sorgt.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die hohe Qualität der Weine des DOC-Gebiets Grave ist der steinige Boden, der große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht verursacht und somit Trauben mit ausgeprägtem Aroma für wohlduftende, elegante Weine hervorbringt.

Das Anbaugebiet „Friuli Grave“, das größte DOC-Gebiet der Region Friaul-Julisch Venetien, hat in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge und Anerkennungen erzielt. Dies ist sowohl den Weinbauern zu verdanken, die sich der strengen Einhaltung der Produktionsvorschriften verschrieben haben, um Weine von höchster Qualität zu erzeugen, als auch dem einzigartigen Zusammenspiel von Boden, Klima und Rebsorte – einem unwiederholbaren Terroir.

Die Kombination von Weingütern und stimmungsvollen Landschaften, geprägt durch Burgen, venezianische Villen und mittelalterliche Dörfer, macht dieses Gebiet zu einem beliebten Ziel für Weintouristen, die neue Anbaugebiete kennenlernen, aber auch die typische Kultur und Tradition entdecken möchten.

Das DOC-Anbaugebiet „Grave“

In unmittelbarer Nähe:
Besondere Schutzgebiete (BSG)

Das Steppengebiet nördlich der Stadt Pordenone breitet sich V-förmig zwischen den zwei großen Wasserläufen Meduna und Cellina aus, die hier ineinander münden und ihren Weg gemeinsam fortsetzen.

Das Wasser der beiden Flüsse versickert im Untergrund und hinterlässt an der Oberfläche glänzende, runde, glatte, weiße Steine und eine der wichtigsten Naturlandschaften der gesamten Region.

Das Ambiente bietet für viele Tiere ein ideales Habitat, wie beispielsweise für den Triel, diesem Vogel mit dem auffallenden Augapfel.

Dieses Gebiet, bekannt als „Magredi“, wurde mit seiner Ausdehnung von über 43.000 Hektar zwischen den Gemeinden Cordenons, Maniago, San Quirino und Vivaro im November 2013 zum „Besonderen Schutzgebiet“ (BSG) erklärt und ist damit Teil von „Natura 2000“, dem EU-weiten Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten.

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